Neue Vertriebswege
Aus Buhl Unternehmerwiki
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Bisher beliefere ich die Kunden direkt mit meinen Produkten. Sind weitere Vertriebswege sinnvoll? |
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| Ihre Überlegungen bestätigen einen Trend. Während es früher oft üblich war, sich auf einen Vertriebsweg festzulegen, versucht eine wachsende Zahl von Unternehmen mehrere Vertriebskanäle parallel zu besetzen („Multi-Channel Distribution“). Mit der parallelen Nutzung mehrerer Absatzkanäle tragen sie dem ständig komplexer werdenden Verhalten der Verbraucher Rechnung. Gleichzeitig haben sich zahlreiche neue Vertriebswege entwickelt, darunter der boomende Handel übers Internet. |
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Es ist keine Frage, der Verkauf über Außendienstmitarbeiter, Handelsvertreter oder den Großhandel wird auch morgen noch eine wichtige Bedeutung haben. Darüber hinaus suchen aber schon heute Unternehmen immer öfter nach zusätzlichen Absatzkanälen, die sie parallel zu den herkömmlichen Vertriebswegen nutzen können. Die bedeutendste Rolle nimmt dabei der Direktverkauf über Online-Shops im Internet, der sogenannte E-Commerce, ein. Ein Klick genügt (im besten Fall) – und schon sind die Waren bestellt. Im World Wide Web gibt es nichts, was es nicht gibt. Angefangen von A wie Anzüge bis zu Z wie Zigarren. Sie können selbst einen Online-Shop eröffnen und/oder bereits etablierte Shops für den Vertrieb Ihrer Produkte gewinnen. Auch für Dienstleistungen lassen sich thematisch passende Websites oft als Vertriebskanal erschließen. Durch die Erweiterung Ihrer Vertriebsaktivitäten auf Online-Shops schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie können sowohl Ihr Kundenpotenzial als auch Ihre Marktregion erweitern. Außerdem bieten Sie Ihrer Zielgruppe einen erhöhten Service (jederzeitige Erreichbarkeit, nützliche Zusatzinformationen) und somit einen Zusatznutzen. Allerdings ist es allein mit Päckchenpacken nicht getan. Um im Versandhandelsgeschäft erfolgreich zu sein, müssen Sie folgende Voraussetzungen erfüllen:
Doch der Online-Handel birgt nicht nur Chancen sondern auch Risiken: Die Zahl von Betrugsfällen, gefälschten oder vorgetäuschten Identitäten und Zahlungsausfällen steigt. Auch im indirekten Vertrieb gibt es eine Sonderform, die zunehmend an Bedeutung gewinnt: der Multilevel-Vertrieb, eine Organisationsform, bei der häufig Privatpersonen als Verkäufer oder Vermittler eingesetzt werden. Bekanntestes Beispiel: Tupperware. Voraussetzung für diese Vertriebsform ist, dass die Produkte keinen großen Erklärungsbedarf haben und zudem nicht allzu teuer sind. Ebenfalls immer häufiger zum Einsatz kommt die sogenannte Freundschaftswerbung: Dabei werden bestehende Kunden durch Prämien animiert, neue Kunden zu werben und somit eine Vertriebsfunktion zu übernehmen. |
Hier erfahren Sie mehr
- Kriterien für die Vertriebsform (Servicelink 06-03-01)
- IHK Saarland: Handelsvertreter (PDF) (Servicelink 06-03-02)
- IHK Hannover: E-Commerce – Gesetzliche Grundlagen, Rechtsprechung (Servicelink 06-03-03)
- Vertriebsformen im Internet (Servicelink 06-03-04)
- E-Commerce: Tipps für Einsteiger (Servicelink 06-03-05)
- Adam Opuchlik: E-Commerce-Strategie. Entwicklung und Einführung (19,95 Euro) (Servicelink 06-03-06)
