Kostenexplosion durch höhere Beschaffungspreise
Aus Buhl Unternehmerwiki
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Ich habe einen Jahresauftrag übernommen, das Material dafür ist noch nicht eingekauft. Die Börsennachrichten melden täglich drastisch steigende Rohstoffpreise. Wenn ich den Auftrag durchführen will, werde ich kräftig drauflegen müssen. Was kann ich noch tun und was sollte ich für die Zukunft beachten? |
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So erschreckend das für Sie auch klingen mag: Vertrag ist Vertrag. Wenn Sie mit einem Kunden einen Jahrespreisvertrag abschließen, ist es selbstverständlich, Ihre Verpflichtungen von A bis Z zu erfüllen. Wenn Sie trotzdem nach Möglichkeiten suchen, die sich Ihnen nachvertraglich bieten, sind diese allein bei freiwilligen Zugeständnissen Ihres Kunden zu finden. Ganz anders stellt sich die Situation dar, wenn Sie die richtigen Maßnahmen vor Vertragsabschluss durchführen, um ein mögliches Risiko abzuwenden. |
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Wenn Sie sich fragen, was Sie aktuell noch an Ihrer Situation tun können, sollten Sie zuerst klären, wie gut Ihr Verhältnis zu Ihrem Kunden ist. Nur mit ihm gemeinsam können Sie aus einer solch verfahrenen Situation herauskommen. Hoffen Sie auf das Verständnis Ihres Kunden. Wenn Sie bei der Auftragsvergabe mit „normalen“ marktüblichen Zuschlägen und einer vertretbaren Marge kalkuliert haben, ist es einen Versuch wert, die eigene Kalkulation mit dem Kunden offen zu besprechen. Wenn Ihr Kunde die Problematik aus kalkulatorischer Sicht nachvollziehen kann, gibt es eher eine Chance auf Zugeständnisse, als wenn Sie nur jammern, klagen oder sogar zu unrecht fordern. Wenn Sie sich fragen, was Sie in Zukunft tun können, um solche Situationen zu vermeiden, sollten Sie mindestens die folgenden Punkte berücksichtigen:
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- Helmut Wannenwetsch: Erfolgreiche Verhandlungsführung in Einkauf und Logistik (29,95 Euro) (Servicelink 09-02-02)
- Markus Lemme: Erfolgsfaktor Einkauf (14,95 Euro) (Servicelink 09-02-03)
- Günter Hirschsteiner: Einkaufs- und Beschaffungsmanagement (55,00 Euro) (Servicelink 09-02-04)
