Erfolgskontrolle für Werbung
Aus Buhl Unternehmerwiki
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Meine letzte Werbeaktion ist weitgehend ohne Resonanz verpufft. Ganze drei Interessenten haben sich gemeldet, und die haben sich auch nur für das Sonderangebot interessiert. Was habe ich falsch gemacht? Konzentriere ich meine Kräfte überhaupt auf den richtigen Kundenkreis? |
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| Wenn Werbeaktionen auch längerfristig keine Wirkung zeigen, kann das drei Gründe haben: Entweder war der Zeitpunkt nicht glücklich gewählt. Oder aber das Medium erreichte die Zielgruppe nicht. Fühlen sich allerdings die anvisierten Kunden vom Angebot nicht angesprochen, muss die Geschäftsstrategie unbedingt auf den Prüfstand. |
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Um zu wirken, muss Werbung ankommen. Das tut sie nicht immer. Oft genug liegt der Misserfolg von Flyern, Anzeigen oder Textanzeigen im Internet nicht an Formulierungen oder Gestaltung, sondern an Planungsfehlern – und der falschen Einschätzung von Zielgruppen. Gründern und Unternehmern, die die Eigenschaften ihrer Produkte oder den Nutzen ihrer Services sehr klar fokussieren und sich damit von der Konkurrenz absetzen können, fällt es deutlich leichter, ihre Marketingmaßnahmen zu planen und einzusetzen. Eine Kundendatei hilft dabei, Zielgruppen und Interessen besser einzuschätzen. Im persönlichen Gespräch, durch genaue Beobachtung, aber auch durch eine Online- oder Telefonbefragung, Fragebogen oder über Response-Elemente auf Direktwerbung (Flyer, Mailings, E-Mail) lassen sich die wichtigsten Daten zu Kunden sammeln. Bauen Sie eine Kunden- und Interessentendatenbank auf und sammeln Sie Informationen, um Ihre Kunden gezielter ansprechen und den Erfolg Ihrer Werbemaßnahmen prüfen zu können. Relevant sind:
Bauen Sie Ihre Datenbank sukzessive auf und verfeinern Sie sie nach und nach. Eine gut gefüllte Datenbank offenbart
Erst wenn diese Fragen geklärt sind, können die Medien für Werbung gezielt ausgesucht und ein Mix aus Aktionen, Werbung und Presseinformationen zusammengestellt werden. Zielgruppen unterscheiden sich nicht nur in ihrem Kaufverhalten, sie informieren sich auch mit unterschiedlichen Medien. Gut Situierte beispielsweise lesen nicht immer die örtliche Tageszeitung einer Kleinstadt, sondern eher überregionale Zeitungen. Jugendliche dagegen kaufen seltener Zeitschriften und Zeitungen, sie sind eher über Flyer und Radio oder aber Communitys im Internet und Textanzeigen neben Suchmaschinen zu erreichen. Senioren wiederum favorisieren besonders häufig die örtliche Tagespresse, Wochenblätter, Kundenzeitschriften, auch das Kirchenblatt und inzwischen eigene Internetdienste wie etwa Feierabend.de (Servicelink 05-14-09). Das müssen Werbetreibende beachten, sollen ihre Aktionen Kunden erreichen.Angaben darüber, welche Zielgruppen welche Informationsmedien bevorzugen, finden sich in einschlägigen Fachzeitschriften, aber auch in den kostenlosen Media-Unterlagen der Medien selbst. Verlage, Fernsehsender, Radiostationen und auch die Vermarkter von Internetwerbung informieren ihre Auftraggeber sehr genau, für welche Zielgruppen Magazine, Sendungen oder Informationen gemacht werden. Und auch der Zeitpunkt, wann Anzeigen geschaltet werden und Aktionen stattfinden, spielt eine Rolle: Nicht umsonst sind während der Sommermonate und in den Ferien Zeitschriften dünner und werden Sendepausen eingelegt. |
Hier erfahren Sie mehr
- Das Unternehmen Formdesk hilft bei Marktbefragungen (Servicelink 05-14-01)
- Wie Sie Ihre Zielgruppe definieren (Servicelink 05-14-02)
- Checkliste zur Zielgruppendefinition (Servicelink 05-14-03)
- Zeitschrift „Werben & Verkaufen“ (Servicelink 05-14-04)
- Zeitschrift „Media & Marketing“ (Servicelink 05-14-05)
- Allan S. Boress: Jetzt brauche ich Aufträge (17,90 Euro) (Servicelink 05-14-06)
- Allan S. Boress: Ich kann und will mich nicht verkaufen (ab 55 Euro) (Servicelink 05-14-07)
- Peter Kenzelmann: Kunden begeistern und nachhaltig binden (ab 6,95 Euro) (Servicelink 05-14-08)
