Direkter versus indirekter Vertrieb
Aus Buhl Unternehmerwiki
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Welche Vertriebsform ist für mein Geschäft die passende? Welche Kriterien spielen bei dieser Entscheidung eine Rolle? |
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| Ob sich für Ihre Produkte oder Dienstleistungen eher der direkte Verkauf an den Endverbraucher anbietet oder ob Sie sogenannte Absatzmittler (Groß-,Einzelhandel…) einschalten sollten, hängt von Ihrer Branche, Ihrer Zielgruppe und Ihrem Produkt bzw. Ihrer Dienstleistung ab. |
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Bevor Sie sich mit den verschiedenen Kanälen des direkten und indirekten Vertriebs befassen, sollten Sie sich zunächst die Vor-und Nachteile beider Formen bewusst machen: siehe Aufzählung. Manche Unternehmer neigen dazu, über die Art des Vertriebs ausschließlich aufgrund von Kostenaspekten zu entscheiden. In der Regel fällt dann die Wahl auf den indirekten Vertrieb. Diese Form mag auch durchaus richtig sein, insbesondere wenn es sich bei Ihrer Leistung beispielsweise um ein Katalogprodukt von der Stange handelt und Sie über einen überregionalen Kundenkreis verfügen. Aber Vorsicht! Kosten sind zwar ein wichtiges, aber bei weitem nicht das einzige Kriterium, das Sie heranziehen sollten. Vor allem dürfen Sie niemals Ihre Zielgruppe aus den Augen verlieren. Analysieren Sie Ihre potenziellen Kunden und deren Kaufgewohnheiten genau und leiten Sie daraus Ihren Vertriebsweg ab. Generell spricht vieles für einen direkten Vertrieb, wenn Sie zum Beispiel Ihre Leistungen an eine übersichtliche Anzahl von Kunden verkaufen, Ihre Produkte technologischer Art und deshalb erklärungsbedürftig sind oder wenn Sie mit einem guten Kundendienst einen zusätzlichen Service anbieten können. Haben Sie sich für den Direktverkauf Ihrer Produkte oder Dienstleistungen entschieden, kommen folgende Vertriebskanäle
infrage: eigener Außendienst, Internet, Versandhandel, Telefonverkauf bzw. Callcenter, Werksverkauf. Der indirekte
Vertrieb erfolgt in der Regel über Absatzmittler wie Handelsvertreter oder den Groß- und Einzelhandel. Aufzählung
Markenauftritt (Preis, Produktpräsentation, Werbung, Verkaufsförderung, Beratung, Kundendienst …), unmittelbare Erfolgskontrolle durch direkte Kundenkontakte und -informationen.
Kapital, flächendeckende Distribution kaum möglich, zusätzliche Beanspruchung des Managements.
von speziellem Know-how sowie Service des Handels, geringe Kosten und Kapitalbindung, Entlastung des Managements.
eigenen Markenauftritt, erschwerte Informationsgewinnung über Konsumverhalten wegen der Marktferne. |
Software & Internettools
Es gibt eine Reihe guter Shop-Systeme, über die Sie IhreWaren direkt im Internet anbieten können. Teilweise haben Sie sogar die Möglichkeit, die Pflege der Produkte inklusive Lagerbestand sowie die gesamte Abwicklung der Aufträge komplett in einer kaufmännischen Gesamtlösung wie dem „WISO Kaufmann“ abzubilden. Mithilfe dieser Software können Sie per Knopfdruck eine Synchronisierung mit dem Shopsystem durchführen, sodass Sie keine doppelte Datenpflege betreiben müssen. Dies lohnt sich insbesondere, wenn Sie viele Produkte zu verwalten haben (Servicelink 06-01-06).
Hier erfahren Sie mehr
- IHK Krefeld: Maßnahmen zur Unterstützung des Vertriebs (Servicelink 06-01-01)
- IHK Saarland: Neue Vertriebsformen und ihre rechtliche Einordnung (PDF) (Servicelink 06-01-02)
- Checkliste Vertrieb (Servicelink 06-01-03)
- Susanne Czech-Winkelmann: Vertrieb. Kundenorientierte Konzeption und Steuerung (19,95 Euro) (Servicelink 06-01-04)
- Jürgen Kaack: Der optimale Vertrieb (PDF) (Servicelink 06-01-05)
